Essbarer Inselpark

  • ESSBARER INSELPARK

    Im Inselpark gibt es bereits heute rund 150 „wild wachsende“ Bäume, Sträu-cher und Kräuter, die in Teilen essbar sind. Hinzu kommen Kartoffeln, Salat, Gurken oder Tomaten, die in Hoch-beeten im Heimatgarten und im BUND Naturerlebnisgarten angebaut wer-den. Diesen Schatz möchten wir mit unseren Parkgästen teilen. Es darf ge-sammelt, probiert und geerntet werden.

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Essbarer Inselpark

Birnen, Quitten, Bärlauch, Haselnüsse…

Diesen Schatz möchten wir mit unseren Parkgästen teilen. Es darf gern gesammelt, probiert und geerntet werden. Im essbaren Inselpark geht es aber nicht nur um den schnellen Apfel zwischendurch…

Name des Projekts: Essbarer Inselpark
Projektdauer: 2021 bis 2026
Initiiert von: Bezirksamt Hamburg-Mitte / Wilhelmsburger Inselpark
In Kooperation mit: BUND Hamburg e.V., Trägerkreis Lernort KulturKapelle

Projektziele

  • - Menschen für Stadtnatur begeistern,
  • - Wissen und Fähigkeiten rund um essbare Pflanzen vermitteln,
  • - Artenvielfalt erhalten und erhöhen,
  • - einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil fördern,
  • - Menschen zusammenbringen

  • Heimatgarten

  • Aktion „Hochbeete für Kitas“

Folgende Ziele verbinden wir mit dem Projekt:


Bildung

Wir möchten Wissen und Fähigkeiten vermitteln, denn wir glauben an die Kraft von Bildung. Bildung trägt zur persönlichen Entfaltung bei und befähigt dazu, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ist Voraussetzung für nachhaltiges Handeln, denn nur was wir kennen, können wir schätzen und schützen. Die landwirtschaftliche Produktion, Naturkreisläufe, das Wissen über heimische Pflanzen und deren Verarbeitung sind mittlerweile weit von der Lebensrealität der meisten Menschen entfernt. Es fehlt in der Bevölkerung an Kenntnissen über die heimische Natur und Informationen darüber, auf welche Weise Lebensmittel hergestellt werden und welche Bedeutung das für unsere Umwelt, Gesundheit und globale Gerechtigkeit hat. Dort möchten wir mit unseren Angeboten und Veranstaltungen ansetzen.

Ökologie

Wir möchten das Beste für Mensch und Umwelt herausholen. Der essbare Inselpark tut nicht nur den Menschen gut. Insekten freuen sich über ein reiches Nahrungsangebot und indem wir gezielt alte und regionale Sorten anpflanzen (z.B. Apfel- und Birnenbäume, Tomaten und Getreide) trägt der essbare Inselpark zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Gesundheit

Die richtige Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft tragen maßgeblicher zur körperlichen und seelischen Gesundheit bei. Ob beim Gärtnern, bei einer der zahlreichen Veranstaltungen oder beim individuellen Sammeln und Entdecken von Essbaren, das Projekt regt dazu an, Zeit im Freien zu verbringen. Der „Essbare Inselpark“ ermöglicht es, die eigene Ernährung gesund und nachhaltig zu ergänzen. Es fallen kein Verpackungsmüll oder lange Transportwege an, die essbaren Früchte, Kräuter und Beeren haben Bio-Qualität. Wenn Ernährungsgewohnheiten geändert werden profitiert nicht nur das Individuum. Auch Umwelt, Tiere und die Lebensmittelerzeugenden haben etwas davon.

Gemeinschaft

Wir glauben an die verbindende Kraft von gemeinsamen Erlebnissen und daran, dass man gemeinsam stärker ist und mehr bewegt. Ob beim gemeinsamen Kochen, beim Gärtnern oder bei einem Kräuterspaziergang, unser Projekt bringt Menschen zusammen, ermöglicht Austausch und schafft neue Netzwerke. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Partnerinnen und Partnern und freuen uns über jede Unterstützung.

Heimatgarten

Der Heimatgarten in der Nähe vom Café Willi Villa besteht aus acht Hochbeeten, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamts Hamburg-Mitte bewirtschaftet werden. Dort wachsen neben verschiedenen Kräutern und Beerensträuchern auch jährlich wechselnde Gemüsesorten, wie Tomaten, Zucchini oder Erbsen. Was reif ist, darf für den Eigengebrauch geerntet werden. Mehrmals im Jahr finden Pflanz- und Ernteaktionen statt, an denen die Bevölkerung teilnehmen kann. Der Garten ist immer geöffnet und kann jederzeit besucht werden.

BUND Naturerlebnisgarten

Der Naturerlebnisgarten bietet 5000 qm idyllische Natur im Süden des Inselparks. Der Garten bietet Raum, um in Gemeinschaft zu gärtnern, voneinander zu lernen und sich mit verschiedenen Menschen über Natur- und Umweltschutz auszutauschen. Hier habt ihr die Möglichkeit Euer eigenes Hochbeet zu bewirtschaften, und unter fachkundiger Anleitung Euer Lieblingsobst- und Gemüse anzubauen.
Der Garten ist neben den Veranstaltungstagen immer dienstags von 09:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Weitere Infos: Naturerlebnisgarten

Häufig gestellte Fragen:


Wo finde ich was?

Alle essbaren Pflanzen, die an gut zugänglichen Orten im Inselpark wachsen, findet ihr im Internet auf der Plattform www.mundraub.org . Nicht nur die genauen Standorte werden auf der interaktiven Karte angezeigt, bereitgestellt werden auch Fotos der Pflanzen sowie weiterführende Infos zur Ernte, Rezeptideen und Infos zum gesundheitlichen Nutzen.

Wann kann ich was ernten?

Erdbeeren aus Spanien, Äpfel aus Neuseeland und Salatgurken aus China. In den Supermarkregalen sind Obst und Gemüse permanent verfügbar. Gar nicht so einfach genau zu wissen, wann regionale Gemüse, Obst und Kräuter erntereif sind. Dabei ist es um einiges gesünder und nachhaltiger, sich saisonal zu ernähren: Dabei lohnt es sich, saisonal zu essen:
Lebensmittel, die voll ausgereift geerntet werden, schmecken besser und enthalten die meisten Nährstoffe. Außerdem werden Umwelt und Klima geschont, denn regionale Produkte müssen nicht über den halben Erdball transportiert werden und kommen mit weniger Verpackungsmaterialien aus. In unserem Erntekalender erfahrt ihr, wann im Inselpark was geerntet werden kann.

Aktion „Hochbeete für Kitas“

Wir möchten schon die Kleinsten für Natur, Garten und gesundes Essen begeistern und freuen uns, dass wir mit der DRK Kita Wilma einen ersten Kooperationspartner für die Aktion „Hochbeete für Kitas“ gefunden haben.
Die Kinder der Naturforschergruppe kümmern sich um die Pflanzen in zwei Hochbeeten: Ein Hochbeet mit Gemüsepflanzen steht im BUND Naturerlebnisgarten und wird einmal pro Woche von den Kindern besucht. Ein weiteres Hochbeet mit Beerensträuchern steht direkt auf dem Gelände der Kita. Wir drücken die Daumen für eine reiche Ernte!

Handstrauß-Regel

Beim Sammeln von essbaren Früchten und Kräutern gilt: Es dürfen kleine Menge für den persönlichen Bedarf an gut zugänglichen Stellen gesammelt werden, ohne dabei die Pflanze oder umliegende Pflanzen zu schädigen.
Blumen pflücken ist im Park verboten, genau wie das Ausgraben ganzer Pflanzen.

Veranstaltungen

Ob Grünes Grillen, gemeinsames Marmelade einkochen, geführte Rundgänge oder Vorträge, ein wichtiger Bestandteil des Projekts „Essbarer Inselpark“ sind die zahlreichen Veranstaltungen, die wir zusammen mit unseren Kooperationspartnern organisieren.

Eine Liste aller Veranstaltungen findet ihr hier:

www.inselpark.hamburg/veranstaltungen

  • Gemeinsames Kochen im essbaren Inselpark

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